Gemeinde-News extra 7

 
                            Zur Onlineversion



KG Niendorf

Gemeinde-News extra 7 | GlaubeLiebeHoffnung für Zuhause

Liebe Freundinnen und Freunde der Kirchengemeinde Niendorf,
 
wie geht es weiter? Diese Frage stellen wir uns jetzt alle immer öfter. Wir sehnen uns danach, uns wieder treffen zu können – im Gottesdienst, im Seniorenkreis, zum Singen, in den Mitarbeiterrunden, bei den KigaKids, unter Teamern. An allen Enden und Ecken fehlt die echte analoge Gemeinschaft. Aber Vieles wird noch länger warten müssen. Das Gebot der Stunde bleibt Vorsicht und die herausragende Tugend Geduld.
 
Bleibt weiter verbunden: digital, per Post, am Telefon, auf einen Schnack mit Abstand!
das Newsletter-Team
 
P.S.: Ihr kennt jemanden, der sich über unseren E-Mail-Newsletter freuen würde. Dann einfach weiterleiten. Anmelden ist ganz einfach! 



---

GlaubeLiebeHoffnung

Unser wöchentlicher Gottesdienst frei Haus gestaltet von unseren Pastorinnen und Pastoren.

Andacht zum Sonntag Miserikordias Domini von Pastor Daniel Birkner


Wenn Sie mögen, machen Sie mit: Jeden Sonntag, um 9 Uhr zünden Sie sich eine Kerze an und lesen diese Andacht und wissen sich dabei verbunden mit anderen Menschen in Niendorf, die das genauso tun. Zum Abschluss unserer Andacht im Geiste läuten kurz vor 9.30 Uhr die Glocken unserer Kirchen. Und wer mag, schaut dann noch den Fernsehgottesdienst, diesen Sonntag wieder aus der Saalkirche in Ingelheim, die zu einer Art ‚Homeoffice‘ für das ZDF-Fernsehgottesdienstteam geworden ist. Außerdem gibt es wieder einen Gottesdienst aus dem Michel auf Hamburg 1. 

 

Lesen Sie hier die Andacht von Pastor Daniel Birkner.



Wie geht es weiter?

In Kürze erwarten die Kirchen Neuigkeiten darüber, was nach dem 4. Mai möglich sein wird mit Blick auf Gottesdienste. Auch in der Gemeinde beschäftigt uns diese Frage, ganz besonders wenn wir auf die Menschen schauen, die normalerweise sonntags zu uns kommen. Viele gehören zur Risikogruppe. Pfarrerin Katharina Scholl hat sich in „zeitzeichen – Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft“ Gedanken gemacht und fragt kritisch nach, ob sich die Relevanz von Kirche gegenwärtig am klassischen Sonntagsgottesdienst festmachen sollte. Hier ihr Artikel: „Solidarisch auf Gottesdienste verzichten!”



Mutmachen

Zum Mutmachen hier immer Momente aus dem Gemeindeleben und dem Stadtteil.

Niendorfer Stimmen


Niendorfer Stimmen – diesmal Marc Schemmel (SPD), Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und Abgeordneter für den Wahlkreis Lokstedt, Niendorf, Schnelsen: „Die Corona-Pandemie beansprucht uns weiterhin und trifft alle Bereiche unseres Lebens. Nach wie vor gilt es, durch besonnenes Handeln die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die ergriffenen Maßnahmen zeigen hier erste Wirkungen, aber wir müssen sehen, dass das bisher Erreichte nicht gefährdet wird. Viele Gedanken mache ich mir über die besonderen Belastungen für alleinstehende und pflegebedürftige Menschen, aber auch für Kinder und Familien, die in diesen Wochen enorm gefordert sind. Es geht uns allen so, dass wir uns eine schnelle Rückkehr in unser gewohntes Leben wünschen. Vor allem fehlen die familiären Kontakte, das Treffen mit Freunden oder der Austausch mit Kollegen. Aber wir zeigen in diesen schwierigen Wochen – auch ohne direkte Kontakte ­­– an vielen Stellen in unseren Stadtteilen, dass man füreinander da ist, sich solidarisch unterstützt und in Familien und Nachbarschaften konkret hilft. Wir sollten sehen, dass wir uns diesen Gemeinsinn bewahren.“



"Wir für Niendorf e.V." näht für Niendorf


Im Begegnungszentrum ALTE SCHULE am Tibarg 34 treffen sich seit drei Jahren nähinteressierte Menschen, Alt-NiendorferInnen und Neu-NiendorferInnen, Geflüchtete und NichtGeflüchtete zum gemeinsamen Nähen. Derzeit können alle unsere Angebote nicht stattfinden, doch die Nähwerkstatt hat sich umorganisiert und näht aktuell Masken für Niendorf. Mit Punkten, Streifen, Fußbällen oder schlicht.  Sie werden gegen eine Spende abgeben in der HASPA Filiale am Tibarg und in der PopUpGalerie der Alten Schule, Tibarg 21 am Samstag von 11 - 16 Uhr und an zwei weiteren Tagen in der kommenden Woche, s. www.wir-fuer-niendorf.de. Die dafür erbetene Spende wird für Materialkosten einschließlich der Wartung unserer Nähmaschinen verwendet. 



Masken für alle!


Menschen auf der Straße oder in den Flüchtlingsunterkünften haben nicht die Möglichkeiten, sich eine Schutzmaske zu nähen, da es ihnen an Mitteln fehlt. Sowohl in der Alten Schule als auch in Eimsbüttel werden deswegen Masken genäht und an Bedürftige abgeben. Werdet kreativ und spendet selbstgenähte Masken. Dies ist ganz einfach. Eine Anleitung findet ihr hier.

Sendet eure Masken an: Rike Dieckmann, Stadtteildiakonie Eimsbüttel, Bei der Christuskirche 2, 20259 Hamburg. Von dort werden sie an bedürftige Menschen verteilt. Danke euch!



Füreinander da sein

Zurzeit können wir uns nicht nah, aber füreinander da sein - unsere Ideen.

Kinder fragen nach Gott


Nicht nur die älteren Kinder haben zu Hause Schule, auch die Kindergärten halten Kontakt zu "ihren" Kindern. So auch Stefan Eggers, der sich zum Beispiel zu Ostern mit kurzen Videos bei den Kindern in der Kita Verheißung gemeldet hat. Ihn erreichte dabei folgende Frage von einem Kind, nennen wir es Max, aus dem Elementarbereich: „Warum macht Gott Corona?“ In seiner Antwort nimmt Stefan Eggers die Geschichte von Hiob auf und verbindet sie mit seinen eigenen Gedanken.

 

“Warum macht Gott Corona” – Stefan Eggers antwortet auf Fragen von Kindern.

 

Hat Ihr Kind auch eine Frage über Gott und die Welt? Dann senden Sie sie uns gern an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir versuchen eine Antwort zu finden.



Kein Kind alleine lassen


Institutionen wie wir als Kirche werden gebeten, auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Als eine Maßnahme haben wir entsprechende Poster seit dieser Woche in all unseren Schaukästen. Elke Bremer arbeitet bei ProNieNo und berät und unterstützt Familien. Wir fragen nach:

 

Was bedeuten die schon so lange anhaltenden Einschränkungen im Alltag für Familien?
Wir machen uns Sorgen besonders um die Familien, die bereits vorher sehr belastet waren. Eltern vor allem von kleineren Kindern haben neben ihren beruflichen Herausforderungen und wirtschaftlichen Sorgen nun auch die Kinderbetreuung einschließlich der schulischen Begleitung zu tragen. Den Kindern fehlt der regelmäßige Alltag, der Kontakt zu Freundinnen und Freunden. Das ist enorm viel, was in Familien zu leisten ist. Und umgekehrt fehlen die Menschen, die bisher zusätzlich Sorge getragen haben, die ansprechbar waren und bei den Kindern nachgefragt haben.



Was ist in dieser schwierigen Situation zu tun?
Nachbarschaft ist ganz wichtig. Wir rufen zurzeit direkt an bei Klienten, fragen nach. Das kann man auch als Nachbarschaft machen. Menschen, die Hilfe brauchen, melden sich nicht immer selber. Hier proaktiv handeln und fragen: Kann ich helfen?  Das ist etwas, was aktuell von uns allen geleistet werden kann. Wenn man selber unsicher ist, kann man sich ja auch an Beratungsstellen wenden. Im Alltag können wir alle solidarisch sein, wenn wir tolerant sind bei Kinderlärm im Garten oder von der Straße oder auf dem Balkon.  Sehr konkret wäre auch eine Telefonhilfe für Kinder: Vorlesen, für Fragen zur Verfügung stehen, Hausaufgabenhilfe... Grundsätzlich gilt es, den Druck raus zu nehmen. Die Kinder müssen nicht gerade jetzt schulische Höchstleistungen erbringen. Insgesamt gilt in diesen Zeiten noch mehr als sonst: Bei Kindern hinschauen.



Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es?
Alle Beratungsangebote stehen auch jetzt telefonisch zur Verfügung. Das Spielhaus Wagrierweg bietet z. B. auch an, Kindern einzeln Tobezeit zu geben im Bewegungsraum. Dort bekommt man auch vorbereitete Tüten mit Bastelmaterial und Anregungen. Darüber hinaus ist es gut, sich an das zu erinnern, was in anderen kritischen Situationen gut getan hat und diese Ideen miteinander zu teilen.

Vielen Dank! Alles Gute für Ihre Arbeit gerade in diesen Zeiten.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.kein-kind-alleine-lassen.de



Brief aus Tansania


Seit über 30 Jahren hat unsere Kirchengemeinde zwei Partnergemeinden im Südwesten Tansanias. Immer wieder entdecken wir in dieser Partnerschaft, wie unterschiedlich Blicke auf das Leben und das Weltgeschehen sein können und wie unterschiedlich auch die Antworten, die aus dem christlichen Glauben heraus gefunden werden.  Das gilt in besonderer Weise in Zeiten von Corona. Persönliche Einblicke gewährt uns Pastorin Gabriele Mayer, die seit langem in Tansania lebt und seit einigen Jahren auch als Dozentin in der Theologischen Fakultät in Mwika, am Fuße des Kilimanjaro, tätig ist.

 

11. Rundbrief aus Mwika von Pastorin Gabriele Mayer



Kollekte


Am 26. April 1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Auch über 30 Jahre nach dem Unfall wirken die Ereignisse von damals nach. Darum rufen wir auf zur Kollekte für den Verein „Heim-statt Tschernobyl“. Seine nachhaltige Arbeit, über die auf der Webseite viel zu erfahren ist, wurde mehrfach ausgezeichnet und kann nur durch Spenden ermöglicht werden.

Heim-statt Tschernobyl

GLS Bank Bochum

IBAN DE53 4306 0967 4053 4541 00



Briefe für die Menschenrechte

Solange wir den wöchentlichen Newsletter versenden, stellen wir jede Woche einen neuen Brief zur Verfügung, der auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam macht, mit der Bitte an Sie, die Betroffenen zu unterstützen. Heute bitten wir um Hilfe für einen Aktivisten in Uganda, der sich kritisch mit der Präsidentenfamilie auseinandersetzt.



Digitale Kirche

Kirche ist an vielen Orten digital unterwegs. Unsere Tipps:

juhopma.de I Gott, Kirche, Welt – und ich.


Jonas Goebel, Pastor in der Ev.-Luth. Auferstehungskirchengemeinde Hamburg-Lohbrügge, ist ein Fan digitaler Kirche und lebt seinen Glauben in vielen Kanälen: Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Spotify und Apple Podcasts. Alle zu erreichen über seine Webseite juhopma.de. Einfach mal vorbeischauen und zum Beispiel den Film „Wie kann ich meine Beziehung zu Gott verbessern?“ sehen, den Beitrag „Vitamin C – Deine tägliche Bibeldosis“ hören oder etwas über den „Gottesdienst der Zukunft“ lesen.



Andacht Kirchenkreis


Hier sehen wir die vorerst letzte Andacht der Pröpste aus dem Kirchenkreis. Angesichts vielfältiger Ideen der einzelnen Gemeinden, alternative Gottesdienst-Angebote zu machen, beendet kirche-hamburg.de dieses Format.



Zum Zuhause Mitmachen!

Zum Mitmachen für Zuhause hier immer ein paar Ideen.

Faszination Raupe


Hallo liebe Familien, hallo liebe Kinder,

 

für diesen Newsletter haben wir zum Thema Raupen eine lustige Bastelidee entwickelt. Raupen sind faszinierende Lebewesen. Wenn ihr eine gebastelt oder gemalt habt, guckt doch mal auf den Forscher*innentipp für unserer Raupe in der Bastel-Fotostrecke, die wir für euch erstellt haben. Wir haben auch ein Lied über Gottes bunten Garten gefunden.

 

Hier geht’s zur Raupen-Bastel-ForscherInnen-SängerInnen-Idee

 

Viel Spaß

Eure Jugendmitarbeiterin Maike von Appen und Team

 



JuGo-Umfrage


Am letzten Wochenende fand ein digitaler „JuGo“, sprich Jugendgottesdienst, statt. Bei der Online-Andacht für Jugendliche konnten die TeilnehmerInnen sich an einer Umfrage beteiligen. „Wovor hast du Angst?“, „Worauf freust du dich am Meisten nach Corona?“, „Welche Botschaft möchtest Du an andere senden?“ waren die Fragen. Neugierig, was die jungen Leute geantwortet haben? Hier die Umfrage-Ergebnisse. Und natürlich kann man die Jugend-Andacht immer noch lesen.



Gemeinsame Stille zu Hause


Gruß der morgendlichen Stille aus dem Ohmoor. Jeden Morgen laden wir ein zur morgendlichen Stille: Jeder für sich und doch gemeinsam ab 7.30 Uhr werktags eine halbe Stunde Schweigen. Auf dem eigenen Sofa, beim Spaziergang, auf dem Balkon. Gemeinsam geht auch so!



Unsere Kirchen sind offen


Jeden Tag von 12 bis 13 Uhr haben die Kirche am Markt und die Verheißungskirche mit Beginn des Mittagsläuten für Stille und persönliches Gebet geöffnet. Ein Pastor, eine Pastorin des Pfarrteams ist anwesend und steht auf Wunsch für Gespräch und Gebet zur Verfügung. Die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wie eine Alltagsmaske und der Mindestabstand sind natürlich auch in der Kirche einzuhalten.



In Kontakt bleiben


Sie wünschen ein Gespräch, habe Fragen oder ein Anliegen? Wir sind für Sie da! Unsere Pastorinnen und Pastoren sind zurzeit vor allem telefonisch erreichbar:


Ute Andresen: 040 52630108
Daniel Birkner: 040 58915155
Maren Gottsmann: 040 320918 68
Dr. Hendrik Höver: 040 57148312
Maren Trautmann: 040 18073821
Anke Zorn: 040 5511233

 

Und natürlich auch per Mail: nachname@kirche-in-niendorf.de





Impressum:
Ev. luth. Kirchengemeinde Niendorf
Öffentlichkeitsausschuss des KGR
Pastorin Maren Gottsmann
Niendorfer Marktplatz 3a
22459 Hamburg
Tel.: (040) 58 11 71 
Fax: (040) 589 27 32 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kirche-in-niendorf.de 

Mitglieder der Newsletter-Redaktion: 
Sabine Jahrbeck
Nina Schrader
Pastorin Maren Trautmann
Florian Weißler
Daniel Welsch


Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden (Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise finden Sie hier)
 
Das Intranetportal https://intranet-kirche-in-niendorf.de/ ist eine Einrichtung Ev. luth. Kirchengemeinde Niendorf. Es ist angesiedelt beim Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. Dieser ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts im Bereich der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland. Der Kirchenkreis wird vertreten durch den Kirchenkreisrat.

Diese Email enthält ggfs. vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese Email irrtümlich haben, informieren Sie mich bitte möglichst schnell darüber und vernichten Sie diese Email.